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"Gerne berate ich Sie persönlich zu einer 
   Behandlung mit Hyaluron."

    Dr. med. Katharina Brüggemann

Was ist Hyaluronsäure?

Hyaluronsäure ist eine Zuckerverbindung und ein natürlicher Bestandteil der Haut, welcher für deren Feuchtigkeitsbindung und Spannkraft verantwortlich ist. Mit zunehmendem Alter sinkt die körpereigene Produktion von Hyaluronsäure. Dies hat zur Folge, dass das Wasserbindungsvermögen abnimmt, die Haut an Elastizität verliert und sich zunehmend Falten bilden. Hyaluronsäure ist als weiches, geschmeidiges Gel und in verschiedenen Stärken für verschiedene Behandlungsbedürfnisse erhältlich. Es eignet sich zum Auffüllen von feinen Hautlinien bis hin zu größeren Volumendefekten. Durch das Einspritzen in die Falten hebt die Hyaluronsäure das Hautniveau und gleicht es an das umliegende Gewebe an.

 

Welche Hyaluronsäure-Filler gibt es?

Es gibt vernetzte und unvernetzte Hyaluronsäure-Filler: Die vernetzten Filler bestehen aus quervernetzter Hyaluronsäure, welche besonders stabil ist und einen lang anhaltenden Effekt hat. Sie eignet sich gut zur Behandlung von mitteltiefen bis tiefen Falten und zur Volumenaugmentation. Die unvernetzte Hyaluronsäure wird zur Hautverjüngung - also zur Flächenbehandlung wie zum Beispiel von Wangen, Dekolleté, Augenregion und Handrücken - sowie Knitterfalten verwendet. Dabei wird die Hyaluronsäure oberflächlich in die Haut injiziert und verteilt sich durch ihre nicht vernetzte Molekularstruktur gleichmäßig im Gewebe. Einige Hyaluronsäure-Filler enthalten ein lokales Betäubungsmittel, wodurch Schmerzen während und nach der Injektion bei der Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure deutlich vermindert werden.

Was wird mit Hyaluronsäure behandelt?

Die Hyaluronsäure wird hauptsächlich zur Behandlung von sogenannten statischen Falten verwendet, deren Ursache nicht in der Aktivität der Gesichtsmuskeln liegt. Neben der reinen Faltenbehandlung kann auch eine sogenannte Volumenbehandlung (z. B. Wangen, Lippen) durchgeführt werden.

Welche Bereiche können mit Hyaluronsäure behandelt werden?

• Oberflächliche und feine Falten

   z. B. Oberlippenfalten, Stirnfalten,

   Augenwinkel,

• Mitteltiefe bis starke Falten, z. B.

   Nasolabialfalten oder die

   Marionettenfalten,

• Betonung der Lippenkonturen,

   Volumengabe der Lippen, Anhebung

   der Mundwinkel,

• Wangenaufbau Aufbau von Wangen,

   Kinn, Schläfen und Unterkieferkontur

• Anheben der Augenbraue bei

   Schlupflidern,

• Auffüllen der Tränenrinne,

• Korrektur des Nasenform,

• Auffüllung von Aknenarben.

 

Wie verläuft eine Behandlung mit Hyaluronsäure?

Nach Reinigung und Desinfektion der zu behandelnden Region, wird auf Wunsch eine Betäubungscreme aufgetragen. Nach kurzer Einwirkzeit erfolgt bei feinen Fältchen die Injektion oberflächlich, bei tieferen Falten wird die Hyaluronsäure in die tieferen Hautschichten injiziert. Anschließend wird bei Bedarf die Behandlungsregion gekühlt.

 

Ist man nach der Hyaluronsäure-Behandlung gleich wieder gesellschaftsfähig?

Das einzige, was man möglicherweise nach einer Hyaluronsäureinjektion sieht, können die kleinen Einstichstellen und selten kleine Blutergüsse sein. Diese sind vorübergehend und können auf Wunsch mit Make-up abgedeckt werden.

 

Was sind mögliche Risiken und Nebenwirkungen bei einer Behandlung mit Hyaluronsäure?

Nach der Behandlung können vorübergehend leichte Rötung, Brennen oder Schwellung sichtbar sein, manchmal kann sich auch ein kleiner Bluterguss bilden. Diese Nebenwirkungen sind in der Regel nur vorübergehend und können mit üblichem Make-Up abgedeckt werden. Seltene bis sehr seltene Nebenwirkungen sind Pigmentierungsstörungen, entzündliche Reaktionen, allergische Reaktionen, Abszesse, Blasen- und Knötchenbildung, Infektionen, Verhärtungen, Migration und Dislokation des Füllmaterials und leichte grippeähnliche Beschwerden.

Bin ich nach der Behandlung gesellschaftsfähig?

Im Anschluss an die Behandlung kann durch Kühlen eine schnelle Reduktion der meist minimalen Schwellung und Rötung erreicht werden. Man kann sofort nach der Behandlung seiner gewohnten Alltagsbeschäftigung oder Arbeit nachgehen.

Was muss vor und nach einer Behandlung mit Hyaluronsäure beachtet werden?

Blutverdünnende Medikamente sollten möglichst einige Tage vor der Behandlung abgesetzt werden, um das Risiko von Blutergüssen zu minimieren. Bei Behandlung der Mundregion, darf keine akute Herpes-Infektion vorliegen. Nach der Behandlung sollte für 2 Wochen auf Sauna, Dampfbad, eisige Temperaturen oder UV-Strahlung durch Sonne oder Solarium verzichtet werden. Auch schwere körperliche Arbeiten, Kopfüber-Bewegungen und Sport am ersten Tag nach der Behandlung sowie kosmetische Behandlungen an den ersten beiden Tagen nach der Behandlung sind zu vermeiden.

Wann darf eine Behandlung mit Hyaluronsäure nicht durchgeführt werden?

Grundsätzlich muss auf eine Hyaluronsäure-

Behandlung verzichten bei:

• Allergie gegen Inhaltsstoffe,

• Akute oder chronische Hauterkrankungen

   im zu behandelnden Bereich

   (z. B. Herpes, Akne),

• Autoimmunerkrankungen wie z.B.

   Rheuma oder Morbus Crohn,

• Immunsuppression,

• Keloidneigung,

• Einnahme von Blutverdünnern,

   nichtsteroidalen Entzündungshemmern,

• Gerinnungsstörungen,

• Zeitnahe Dermabrasion, Laserbehandlung

   oder chemische Peelings,

• Schwangerschaft oder Stillzeit,

• Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.

 

Wann und wie lange wirkt Hyaluronsäure?

Der Behandlungseffekt von Hyaluronsäure tritt sofort ein und hält in der Regel  je nach verwendeter Hyaluronsäure (vernetzt oder unvernetzt) 6 - 24 Monate an, danach wird die Substanz vom Körper vollständig abgebaut.

Welche Alternativen gibt es zur Hyaluronsäure?

Zur Unterspritzung von Falten und Volumenaufbau stehen heutzutage unterschiedliche Füllmaterialien (sog. Filler) zur Verfügung. Welcher Filler für den gewünschten Effekt am besten geeignet ist, wird in einem individuellen Beratungsgespräch entschieden.
 

Radiesse®

Radiesse® ist ein synthetischer, injizierbarer Hautfüller, bestehend aus Kalzium-Hydroxylapatit-Mikrokugeln, die in einem wasserbasierten Gelträger aufgelöst sind. Während andere Füllmaterialien wie Hyaluronsäure oder Kollagen meist schon innerhalb von wenigen Monaten durch das Immunsystem wieder abgebaut werden, regt Radiesse® die körpereigene Kollagen- und Elastinfaserbildung an. Die Haltbarkeit beträgt 12 – 24 Monate.
Kosten: ab 400 €

Sculptra®

Sculptra® ist eine injizierbare Poly-L-Milchsäure, die unter die Haut gespritzt wird und die Produktion von neuem Kollagen anregt. Sculptra® ist kein reines Füllmaterial mit Sofortwirkung. Direkt nach der Behandlung ist ein Ergebnis ersichtlich. In den nächsten zwei bis drei Wochen wird die Flüssigkeit der Sculptra® Lösung resorbiert, und der stimulierende Effekt der Substanz beginnt mit dem Gewebeaufbau. Aus diesem Grund dauert es ungefähr 2 – 3 Monate bis das Endergebnis sichtbar wird. Sculptra® ist daher besonders zu empfehlen zum Aufbau eingefallener Bereiche im Gesicht (sog. “Liquid Lifting“) sowie zum Auffüllen von Dekolleté und Narben. Des Weiteren wird Sculptra® zum Straffen und Liften von Gesäß und Behandlung von Cellulite eingesetzt. Die Haltbarkeit beträgt ca. 24 Monate.
Kosten: ab 400 €

Ellansé

ELLANSÉ ist ein Füllstoff und basiert auf Polycaprolacton (PCL), einem weichen, vollständig resorbierbaren Polymer. Es verfügt über ein exzellentes Sicherheitsprofil, genau wie das Viskosemittel Carboxymethylcellulose (CMC), welches in dieser Formulierung zum Einsatz gebracht wird. Die PCL-Mikropartikel regen die Bildung von neuem Kollagen an und führen zu einem lang anhaltenden, stabilen Gewebegerüst. Ellansé ist ideal zur Konturierung, Formung, Korrektur von Linien und Falten sowie zur Volumenaugmentation. Das besondere an Ellansé ist die individuell gewünschte zeitlich festgelegte Haltbarkeit und Wirksamkeit. Ermöglicht wird diese maßgeschneiderte, kosteneffiziente Option durch die einzigartige proprietäre STAT™ Technologie in Form eines kontrollierten, steuerbaren vollständigen Produktabbaus. Die Haltbarkeit beträgt somit nach Wunsch 1 – 4 Jahre.
Kosten: ab 400 €

 

Linerase

Linerase ist ein gereinigtes equines Kollagen Typ 1, das die gesamte Struktur der Kollagenfaser im Körper (Tripelhelix) nachbildet. Linerase wird im Bereich des Gewebeschadens in die Haut injiziert und aktiviert die natürliche Produktion von Kollagen. Es führt zu einer wissenschaftlich erwiesenen Regeneration von Geweben und Straffung der Haut durch Produktion von Kollagenfasern. Es wird vor allem an Gesicht, Hals, Dekolleté und Hände sowie Narben und Dehnungsstreifen eingesetzt. Um sichtbare Ergebnisse zu erzielen, sollten 4 Behandlungen in Abstand von etwa 2 Wochen durchführt werden. Für einen lang anhaltenden Effekt wird eine Wiederholung nach 3 Monaten empfohlen.
Kosten: ab 150 €

Was kostet eine Behandlung mit Hyaluronsäure?

Eine Behandlung mit Hyaluronsäure kostet je nach Menge, Materialstärke und Hersteller ab 200 €.