Saphir-FUE-Haartransplantation
Endlich wieder volleres Haar
Viele Menschen leiden unter Haarausfall. Gegen dünner und lichter werdendes Haar lässt sich jedoch etwas tun. Durch eine Haartransplantation kann der Haarverlust wiederaufgefüllt werden. Eine Weiterentwicklung der herkömmlichen FUE-Methode (auch „Direct Hair Implantation (DHI)“ genannt) ist die sogenannte Saphir-FUE-Haartransplantation. Diese Technik hat die moderne Haarverpflanzung wesentlich geprägt.
Unser Ärzt:innen-Team ist sehr erfahren auf dem Gebiet der Haartransplantation. Gerne beraten wir Sie zu Ihren Behandlungsmöglichkeiten. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht und darauf, Ihnen wieder zu vollerem Haar zu verhelfen.
Alle Infos auf einen Blick
BEHANDLUNGSART
OP
BEHANDLUNGSDAUER
3–8 Stunden
KLINIKAUFENTHALT
ambulant
ANÄSTHESIE
lokale Betäubung
AUSFALLZEIT
5–7 Tage
WIRKDAUER
dauerhaft
KOSTEN
ab 3,50 EUR pro Graft, inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer
Ästhetische Chirurgie ist für mich die perfekte Symbiose von Schönheit und Wissenschaft. So erreiche ich mit meinem Team hervorragende Ergebnisse.
Dr. med. Pouyan Yary
Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Was versteht man unter der Saphir-FUE-Haartransplantation?
Bei der Haartransplantation werden Haarfollikel (Grafts) in der Regel am Hinterkopf entnommen und an einer anderen Körperstelle wieder eingepflanzt. Da die Haarwurzeln vom Patienten bzw. von der Patientin selbst stammen, spricht man auch von der Eigenhaartransplantation. Als herkömmliches Verfahren gilt die FUE-Methode, die für Follicular Unit Extraction steht.
Die Saphir-FUE-Haartransplantation unterscheidet sich dadurch, dass bei der Implantation der Haarfollikel mit Saphirklingen gearbeitet wird, welche zur Eröffnung der Kanäle verwendet werden. Die ursprünglich eingesetzte Stahlklinge erzielt lediglich U-förmige Kanäle und im Gegensatz hierzu ermöglicht die revolutionäre Saphirklinge die Eröffnung V-förmiger Kanäle. Die Saphirklingen weisen Größen von 0,8 bis 1,5 mm auf. Die Wahl der Saphirnadel wird entsprechend der individuellen Struktur der Haare des jeweiligen Patienten angepasst.
Vorteile der Saphir-FUE-Haartransplantation
Im Vergleich zu den herkömmlichen U-förmigen Kanälen durch eine Stahlklinge, fallen die V-förmigen Kanäle bei der Saphirklinge deutlich kleiner aus. Bei dieser Methode können die Kanäle wesentlich feiner gesetzt werden. Dies führt in der Regel zu deutlich geringeren Blutungen im Bereich der Stichkanäle und damit auch zu einer verringerten Schorfbildung. Außerdem kann das Risiko einer Infektion wirksam vermindert werden.
Auch im Hinblick auf das kosmetische Ergebnis weist die Methode der Saphir-FUE Haartransplantation Vorteile auf. Durch die passgenaue Eröffnung der Kanäle ist einerseits eine fein abgestimmte Implantierung der Haarfollikel in Wuchsrichtung möglich und einer unschönen Narbenbildung kann auf diese Weise vorgebeugt werden. Ein weiterer wesentlicher Vorteil liegt darin, dass die verwendeten Saphirklingen eine höhere Dichte der transplantierten Haare ermöglichen und sich insgesamt positiv auf das Wachstum der einzelnen Haarfollikel auswirken können.
Für wen ist eine Haartransplantation mit der Saphir-FUE-Methode geeignet?
Durch eine Haartransplantation können kahle oder lichte Stellen am Kopf wieder aufgefüllt werden. Ebenfalls können Geheimratsecken und eine hohe Stirn behandelt werden. Die Saphir-FUE-Methode eignet sich bei:
Des Weiteren eignet sich die Haartransplantation zur Behandlung dünner Augenbrauen oder eines unregelmäßigen Bartwuchses.
In einigen Fällen ist die Saphir-FUE-Methode nicht oder nur unter bestimmten Voraussetzungen durchführbar, so etwa bei bestimmten Allergien, der Einnahme bestimmter Medikamente oder Autoimmunerkrankungen. Auch während der Schwangerschaft und Stillzeit führen wir die Behandlung nicht durch. Eine entsprechende Aufklärung erhalten Sie in einem persönlichen ersten Gespräch.
Nach einer Haartransplantation wird zur besseren Wundheilung die Eigenblutbehandlung empfohlen. Dabei wird Blut entnommen, zentrifugiert und das überstehende Blutplasma mit winzigen Einstichen in die Kopfhaut injiziert. Die Vorteile der Behandlung mit Eigenblut sind:
Wie ist der Ablauf einer Haartransplantation in Berlin?
Vorab erfolgt ein ausführliches Beratungsgespräch mit Untersuchung. Bei der Planung des Eingriffs werden der Gesundheitszustand, Befund und mögliche Ziele einer Haartransplantation untersucht und besprochen. Dabei wird gegebenenfalls eine Blutanalyse durchgeführt.
Vor der Behandlung sollten Sie für mindestens 2 Wochen auf die Einnahme von Blutverdünnern verzichten. Verwenden Sie mindestens eine Woche vorher kein Minoxidil oder anderes Mittel gegen Haarausfall mehr. Versuchen Sie bereits einige Tage vorher auf Alkohol zu verzichten. Spätestens am Tag vor der Haartransplantation sollten Sie nicht mehr rauchen, da Nikotin den Heilungsprozess verlangsamen kann.
Am Behandlungstag sollten Sie sich morgens Ihre Haare gründlich mit einem normalem Shampoo waschen. Bitte verwenden Sie anschließend kein Haargel, -spray oder andere Stylingprodukte. Ziehen Sie bequeme Kleidung an, die leicht über den Kopf an- und ausgezogen werden kann.
Vor dem Eingriff werden die Haare des Spenders kurz geschnitten, um eine Entnahme der Haarfollikel (Grafts) zu gewährleisten. Dann erfolgt eine lokale Betäubung des Entnahme- und Implantationsbereichs. Anschließend werden die Grafts (Follikeleinheiten mit ein bis drei Haaren inklusive ihrer Wurzeln) mittels einer Extraktionsnadel mit Mikromotor entnommen und in eine Nährstofflösung verwahrt.
Nach Vorbereitung der Grafts werden die Kanäle für die Implantation im Empfängerbereich mit Hilfe der Saphirklinge in Haarwuchsrichtung eröffnet. Im letzten Schritt werden dann die Grafts mit Hilfe einer speziellen Pinzette vorsichtig in die Kanäle eingesetzt. Dabei werden etwa 500 bis 2000 Grafts in einer Sitzung transplantiert. In Abhängigkeit von der Größe des zu behandelnden Areals dauert die Behandlung in der Regel 3–8 Stunden.
Nach der Behandlung befinden sich auf Ihrer Kopfhaut zahlreiche kleine Schorfwunden. Zudem ist die Haut an den behandelten Stellen gerötet und etwas geschwollen. Diese Nebenwirkungen sind normal und sollten nach einigen Tagen wieder abklingen. Zur optimalen Heilung der Grafts gibt es folgende Empfehlungen:
Ein erstes Ergebnis ist bereits direkt nach der Behandlung sichtbar. Nachfolgend lösen sich jedoch die Krusten innerhalb von 10–14 Tagen. Dabei verliert man in der Regel auch die eingesetzten Haare. Das ist völlig normal, da die Haarfollikel für kurze Zeit außerhalb des Körpers waren und dann erstmal in die Ruhephase übergehen. Nach etwa 3–5 Monaten setzt das Wachstum der eingesetzten Haare unregelmäßig wieder ein. Erst nach etwa 12 Monaten ist in der Regel das Endergebnis erreicht.
Bei Capital Aesthetics begeben Sie sich in erfahrene Hände. Schwerwiegende Komplikationen brauchen Sie nicht zu befürchten. Jedoch lassen sich Risiken nie gänzlich ausschließen. Zu den typischen Nebenwirkungen der Haartransplantation zählen Rötungen, Schwellungen und kleine Hämatome. Zudem bildet sich Blutschorf. Nach einigen Tagen bis Wochen sollten diese Symptome wieder abgeklungen sein. Zu den seltenen Risiken zählen Pigmentstörungen und Narbenbildung bzw. -wucherung.
Eine Haartransplantation mit der Saphir-FUE-Methode kostet je nach Größe des zu behandelnden Areals und Anzahl der entnommenen und wieder eingesetzten Haarfollikeln ab 2.500 EUR inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Einen genauen Kostenplan erstellen wir Ihnen nach einer ausführlichen Beratung und Untersuchung.
Häufige Fragen unserer Patient:innen
Was ist eine Saphir-Haartransplantation?
Anders als bei der herkömmlichen FUE-Methode wird bei der Saphir-Technik eine Saphirklinge anstelle der Stahlklinge verwendet. Die V-förmigen Mikrokanäle sind schmaler als die U-förmigen Einschnitte.
Ist eine Haartransplantation mit der Saphir-FUE-Methode schmerzhaft?
Durch die lokale Betäubung der Kopfhaut im Entnahme- und Implantationsbereich ist der Eingriff nahezu schmerzlos.
Wann ist man nach einer Haartransplantation mit der Saphir-FUE-Methode wieder gesellschaftsfähig?
Die Ausfallzeit ist in der Regel nicht besonders lang. So sind die meisten Patientinnen und Patienten nach bereits 5–7 Tagen, wenn der Blutschorf abgefallen ist, wieder gesellschaftsfähig.
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